Gemeinschaften auf dem Peloponnes


Angesichts des sterbenden Systems und des Corona Chaos zieht es manche Menschen in den Süden, um in einer reichen Vegetation, angenehmen Klima und strukturschwachem Land die neue Welt aufzubauen. Eines dieser Umgebungen scheint der Peloponnes zu sein.


Die Vision:

Geführt vom inneren Stern, also ohne die Übermacht des rationalen dreidimensionalen Verstandes kommen hier immer mehr aufgewachte Menschen aus dem deutschsprachigen Raum zusammen, ohne genau zu wissen, was hier eigentlich gerade geschieht.

Einerseits besteht der Wunsch, sich aus der Fremdbestimmung und Diktatur zu befreien und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Andererseits sind bei jedem Menschen, der sich auf den Weg macht, mehr oder weniger klare Visionen von einer menschenwürdigen, nachhaltigen, lebendigen und gesunden Zukunft vorhanden.

In jedem Herzen dieser Menschen, die nun hier sind, brennt ein Feuer, welches nach Verbundenheit, Bewusstheit, Gesundheit und Freiheit strebt.

Ein Leben in Solidarität, Vernetzung, Freude, Akzeptanz und Autarkie inmitten der reichen Natur Griechenlands mit ihren sauberen Quellen, fruchtbaren Böden, uralter Kultur und herzlichen Offenheit der Einheimischen. Eines Tages möchten wir so autark und naturverbunden wie möglich miteinander leben und in keinster Weise mehr auf Geld angewiesen sein.


Die Manifestation:

Inzwischen haben wir einen Fragenkatalog erstellt, um die gemeinsame Vision herauszufinden. Dieser dient auch der Selbsterkenntnis und Selbstreflexion. Wir möchten die Vision in die Materie bringen und beginnen bald mit dem Anlegen permakultureller Plätze. Neben ganzjährigem Anbau von Gemüse, Obst, Kräutern und natürlich die Pflege der Olivenbäume bauen wir Kompostklos, einfache Hütten und verlegen Wasserleitungen. Später wird es Solarstrom geben können, sowie Ateliers und Werkstätten, um Alltagsgegenstände zu produzieren. Auch Forschung in den Bereichen nachhaltige Energien, Fahrzeuge und alternatives Wohnen werden möglich sein. In einem Heilhaus werden Menschen an eine gesunde, natürliche Lebensweise herangeführt. Rituale und Initiationen einschl. Geburten- und Sterberituale werden ihren Platz bekommen

Gleichzeitig finden viele Gesprächsrunden statt, Gruppenprozesse und Schattenarbeit sind wichtige Werkzeuge, um vom gesellschaftlichen Trauma geheilt zu werden.

Wer in sich eine starke Resonanz verspürt, hier zu sein und zu bleiben, darf geben, was er/sie zu geben hat und bekommt dafür alle Grundbedürfnisse (Dach, natürliche Nahrung, soziale Kontakte, sauberes Wasser, Sonne, Natur und Liebe) erfüllt.

Es gibt viele freie Plätze und Grundstücke sowie Olivenhaine. Auch verlassene Dörfer.

Immer mehr Menschen finden zurzeit ihren Weg aus dem trüben, eisigen Norden und damit aus dem Corona-Theater. Manche machen nur Urlaub, um wiederzukommen, andere sind hier mit der Intention zu bleiben.


Konkretes:

wir sind momentan eine Sechser-Gruppe, die bei und mit einer deutschen Familie lebt. Nach der Olivenernte, die unseren Gruppenprozess von uns ursprünglich sieben Menschen aktivierte, bauen wir nun gemeinsam einen Backofen mit Erd-Sauna und Erd-Keller, ein Gewächshaus, ein Kompostklo und was uns noch so einfallen wird. Wir experimentieren dabei mit Nähe und Distanz, Abgrenzung, Verbindlichkeiten, Bedürfnissen und Wissensaustausch. Auch Kompetenzhierarchie und gewaltfreie Kommunikation sind Themen, die gesehen werden wollen. Für unsere "Aufträge" bekommen wir Kost und Logie sowie alle Materialien, die benötigt werden. Die Familie möchte mit uns auf Augenhöhe sein, auch wenn die Bedürfnisse unterschiedlich sind. Doch der Gruppengeist ist aktiv und fügt alle Menschen, die sich dem Prozess hingeben, zusammen. Ein Stern, dem wir folgen. Die erste Frau musste inzwischen zurück nach Deutschland, andere Menschen waren "auf Besuch" hier und weitere Freunde werden noch anreisen; für einige Wochen oder auch für immer. Wir lernen immer wieder Menschen aus dem deutschsprachigen Raum kennen, die entweder nach Griechenland ausgewandert, während des Lockdowns hier gestrandet sind oder schon länger hier den Winter verbringen. Und alle fühlen in sich den Wunsch nach einem autarken Selbstversorger Netzwerk in Leichtigkeit, Freude, Liebe und friedvoller Kommunikation. Die Strände und die Heilquellen (manchmal auch Supermarktparkplätze) sind unsere beliebtesten Treff

Einige Grundstücke können gekauft werden und die Finanzierung steht an.Es handelt sich um Land, welches der Natur zurückgegeben wird, da die Menschen, die dort in solidarischer Selbstversorgergemeinschaft leben werden, naturverbunden, also permakulturell leben werden. Die Grundstücke sind nicht weit voneinander entfernt, so dass eine intensive Vernetzung möglich ist.


Es gab über Ostern ein Gemeinschaftstreffen in Norddeutschland mit Rückkehrern aus Griechenland und Interessenten für ein neues Leben auf Erde 2. Wir tauschten uns aus,erfuhren die neuesten Infos und organisierten einen großen Konvoi, der demnächst startet. Auch für den nächsten "Schub" werden wir uns wieder mit "Neuen" treffen.

Es kann nun in Strandnähe ein großes Gelände gepachtet werden .Geplant ist, noch in diesem Jahr mit dem Bau einer großen Rundhütte für Gemeinschaftstreffen (Lebenschaftstreffen) zu beginnen. Dazu werden noch motivierte Menschen gesucht. (Die Temperaturen werden ab November auch angenehmer)

Noch gibt es auch kein Konzept, da die Kerngruppe großen Fluktuationen unterliegt. Doch es geht voran, es gibt erste Schritte in Richtung Selbstversorgung und der Sauna-Backofen ist nun fertig und als Prototyp "bestellbar".



Die Voraussetzungen:

Für Pioniere einer neuen Welt scheinen folgende Voraussetzungen unumgänglich zu sein:

Selbstverantwortung, Selbstermächtigung, Selbstliebe, eine spirituelle Anbindung, Offenheit, Hingabefähigkeit und Urvertrauen. Was immer wieder auffällt ist, dass die gewohnte dreidimensionale Struktur der Uhrzeit nicht mehr wirkt und stattdessen eine zyklenhafte größere Zeitdimension sich auftut. Das hat zur Folge, dass Zeitpläne, die einer Gruppe vorgeben, was wann zu tun ist, von der Selbstbestimmung des Individuums abgelöst werden. Dies führt natürlich immer wieder zu Verunsicherungen, die aber lediglich aus den alten Konditionierungen einer unwürdigen Leistungsgesellschaft stammen.

Falls Du dich berufen fühlst, mitzuwirken, beginnt Deine Reise mit dem ersten Schritt. Danach wird alles weitere geschehen. Es gibt für dieses Projekt kein Rezept. Wir alle sind hier, weil wir uns intuitiv und vertrauensvoll auf die Sprache des Herzens eingelassen haben.




Wir haben einen Fragenkatalog zur Selbsterkenntnis ausgearbeitet.So kannst Du für Dich herausfinden, in welcher Umgebung, wie und mit welchen Menschen Du zusammenleben möchtest.





Kontakt:

Falls Du dich berufen und gerufen fühlst und Fragen oder Ideen hast

geburtindieneuewelt@gmail.com oder 01789684333


Ich werde von Zeit zu Zeit hier über die Entstehung neuer Ökodörfer berichten.

Inzwischen habe ich mich mit OFMUN verlinkt. Das heißt, mein Buch und diese Webseite werden dort vorgestellt. Ich wurde zum Interview eingeladen, darin lese ich aus meinem Buch und berichte über dieses Projekt als Beispiel einer Geburt in die neue Welt.

https://lnns.co/6WYstCH3omJ